(71.1) Warum sollte ein Anfallskalender
oder Behandlungskalender geführt werden?
Wenn die beobachteten Anfälle von den Angehörigen
vor und während der Einstellung auf ein Medikament in einem
"Anfallskalender" aufgezeichnet werden, erhält der Arzt wichtige
Hinweise auf die notwendige Dosierung.
Ein solcher gedruckter Behandlungskalender wird
meist den Eltern vom Epileptologen mitgegeben. Er sieht für jeden Tag und jede
Tageszeit Kästchen vor, in denen die Anfälle vermerkt werden können.
Eine erweiterte Möglichkeit der übersichtlichen
Aufzeichnung des Verlaufs und der Verlaufsbeurteilung bietet das PC-Programm
"Epivista", das die Firma Desitin interessierten Eltern zur Verfügung
stellt. Eintragungen darin sind
auch möglich mit Smartphones über die Web-App EPI-Vista® mobile. Der Link dazu
ist www.epivista.de
Auch nach der Einstellung und bei Anfallsfreiheit
sollte der Kalender noch benutzt werden, um besondere Ereignisse, wie
Dosisänderungen, fieberhafte Erkrankungen, besondere Belastungen,
Nebenwirkungen oder versäumte Einnahmen zu vermerken, die möglicherweise ein
Wiederauftreten von Anfällen begründen können.
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wenn ein Medikament zur Behandlung nicht ausreicht?
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